Dies muss bei Unwetterschäden am Auto getan werden

Durch die Unwetter der vergangenen Tage ist manch ein Auto in Mitleidenschaft gezogen worden. Wenn der eigene Wagen von einem der Unwetterschäden betroffen ist, dann müssen bestimmte Schritte unternommen werden. Denn die Kaskoversicherung bezahlt beim umgestürzten Bäumen oder Hagelkörnern, die Schaden am Auto angerichtet haben, nur bei rechtzeitiger Information. Zudem sollten Autobesitzer auch auf das Kleingedruckte achten.

Unwetterschäden sind durch Kasko abgedeckt

Gerade wenn es so heftig stürmt, blitzt und hagelt wie in den vergangenen Tagen in fast allen Teilen der Republik, dann bangen zahlreiche Autobesitzer um ihr Auto. Doch in der Regel ist es so, dass Hagel- und Sturmschäden von der Kaskoversicherung abgedeckt werden. Nur die Selbstbeteiligung müssen Betroffene bei den Unwetterschäden selbst tragen. Vorsicht ist beim Kleingedruckten angesagt. Denn wer hier genau hinschaut, wird mitunter erkennen, dass Werkstattbindungen vorgeschrieben sind. Übrigens kann der Versicherte laut ADAC bei einem Unwetterschaden im Gegensatz zu einem Unfall mit einem Fremdverschulden keinen eigenen Gutachter in den Vorfall einbeziehen.

Umgehend die eigene Kaskoversicherung informieren

Nach dem festgestellten Schaden muss der Versicherte zunächst sofort die eigene Versicherung informieren. Denn dem Versicherungsunternehmen muss die Chance eingeräumt werden, die Unwetterschäden begutachten zu lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt darf am Wagen nichts verändert werden. Das Auto darf erst nach der Zustimmung durch den Versicherer in die Werkstatt gebracht werden. Bis dahin allerdings muss der Versicherte die sogenannte Schadenminderungspflicht beachten. Dies bedeutet, dass weitere Schäden am Wagen verhinderten werden müssen. Dazu erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV): „Wenn etwa ein Ast in der Windschutzscheibe steckt, muss der natürlich entfernt und das Auto mit einer Plane abgedeckt werden, damit keine zusätzlichen Schäden durch einschießenden Regen entstehen.“