Verbraucherzentrale NRW warnt vor Finanzierung beim Händler

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat sich der Finanzierung über Händler angenommen, und warnt vor der „Wunscherfüllung durch Kredit“. Laut der Verbraucherschützer erwartet mittlerweile jeder zweite Bundesbürger, dass Konsumgüter auch über Kredite gezahlt, und auf diese Art und Weise finanziert werden können.

Die Verbraucherzentrale NRW wies heute weiter darauf hin, dass der Bankenfachverband zum Ergebnis gekommen sei, dass 61 Prozent der Käufe, die mittels eines Kredits finanziert wurden, ohne die Möglichkeit der Ratenzahlung gar nicht zustande gekommen wären.

Kredite bleiben Kredite – auch beim Händler!

Wer seine Finanzierung des Warenkaufs über den Händler vermitteln lässt, vergisst dabei oft, dass dies so oder so ein Kredit bleibt. Selbst wenn es sich um die inzwischen immer wieder gerne beworbene Null-Prozent-Finanzierung handelt. Denn diese, so die Verbraucherzentrale in Düsseldorf, könne „kostenträchtige Fallstricke bergen“. Dies können zusätzliche Verträge sein, Versicherungsprämien, die gezahlt werden müssen, oder Entgelte, die für Kreditkarten anfallen.

Wichtig ist es, die eigenen finanziellen Möglichkeiten im Auge zu behalten, und sich nicht über Gebühr zu verschulden. Dies gilt für Kredite und Anschaffungen jeder Art. Eine Autofinanzierung will deshalb immer gut überlegt sein, auch darin, ob diese über den Autohändler abgeschlossen werden soll, oder lieber doch über eine nicht mit dem Händler selbst zusammenarbeitende Bank.

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Von AFR Team

Mein Name ist Wojciech und ich bin Betreiber der Seite autofinanzierungsrechner.info . Ich Schreibe hier über News aus der Finanz- und Automobil-Branche.

Letze Änderung: 29. Oktober 2015